Begriff

Die Schuldübernahme kann sich, muss aber nicht aus zwei Teilen zusammensetzen:

  • Interne Schuldübernahme (Erfüllungsübernahme)
    • Mit dem „Befreiungsversprechen“ verspricht der Schuldübernehmer dem Schuldner, an seiner Stelle die Schuld zu erfüllen
  • Externe Schuldübernahme (eigentliche, „privative“ Schuldübernahme)
    • Mit dem „Schuldübernahmevertrag“ zwischen Gläubiger und Schuldübernehmer tritt dieser anstelle des bisherigen Schuldners und unter dessen Befreiung in das weiterbestehende Schuldverhältnis ein.

Das Gegenstück der Schuldübernahme mit dem Schuldnerwechsel (Passiven-Bereich) bildet im Aktiven-Bereich die Zession mit dem Gläubigerwechsel.

Wie bei der Zession geht es auch hier – isoliert – nur um die sog. „Recht-Pflicht-Beziehung“, um die Parteistellung im Schuldverhältnis als solche und nicht um eine Uebertragung des ganzen Vertrags, d.h. als nicht um eine sog. „Vertragsübertragung“.

» Weiterführende Infromationen zu Schuldübernahme allgemein

Drucken / Weiterempfehlen: